Schnee, Regen, Graupel – Das erwartet uns am Wochenende!

Ab heute strömt durch ein Tiefdruckgebiet immer mehr polare Luft nach Deutschland. Heute noch beeinflussen die Frontensysteme des Tiefs UTA, welches sich aus einer Frontalwelle entwickelt und von der Nordsee zur Ostsee zieht, vor allem die Nordhälfte, während im Süden noch schwacher Hochdruckeinfluss vorherrscht. An der Westflanke des Tiefs wird höhenkalte Luft angezapft, die ganz im Norden am Abend und in der Nacht zum Samstag für zahlreiche Starkregenschauer und kurze Graupelgewitter sorgt.

Derweil entsteht an der Vorderseite eines Höhentroges, der sich Samstagmorgen bis zu den Pyrenäen erstreckt, über Norditalien ein Randtief, welches im Süden bereits für Aufgleitniederschläge sorgt.

Sinkende Schneefallgrenze

Somit sinkt auch am Wochenende die Schneefallgrenze auf 700m herab. Der Schnee wird zwar nicht von langer Dauer sein, dennoch müssen wir mit Glätte in den Gebirgen durch Schnee- und Schneematsch rechnen. Im Flachland hingen wird es bei Regen bleiben, örtlich kann es mal einen Graupelschauer geben.

Fahrzeugführer aufgepasst!

Plant mehr Zeit ein, rechnet überall mit Glätte! Auch im Flachland kann es Glätte durch überfrierender Nässe und Reifbildung geben. Die Werte sinken in der Nacht vielerorts auf -1 bis +4 Grad herb! Tagsüber erreichen wir nur noch 10 Grad im Maximum, lokal können es auch 11,12 Grad werden. Im Großen und ganzen bleibt es aber frisch! Erst in der neuen Woche kommt etwas Milderung herein.

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