Umstellung der Großwetterlage: Das passiert in den nächsten Wochen!

Der Wetterwechsel startet so langsam, leider nur sehr zögerlich. Was uns in den nächsten Tagen ersten wird, haben wir mal mit ein paar gängigen Fragestellungen beantwortet……

Was sagen die Modelle genau? Was passiert bei der Wetterumstellung?

Die Modelle sind sich in Sachen Niederschlag einig, das schon seit längerer Zeit. In Sachen Temperaturen schwanken die noch etwas. Aber eins haben alle berechnet – Eine Wetterumstellung die aktuell schon von statten geht. In 35 km Höhe wird der Wetterwechsel deutlich. Der Polarwirbel kommt zu uns und bringt eisige Luft. Grund dafür ist, dass er sich mit kühler Luft quasi vollsaugt. Die einzelnen Hochdruckgebiet, von denen wir unsicher sind, lassen zum Monatsende nach und bilden eine Lücke. Diese Lücke wird der Polarwirbel nutzen und und kalte Luft rein pusten. Diese Lücke wird nach den heutigen Modellläufen irgendwo zwischen Nord – NordostEuropa verlaufen.

Auf der Modellkarte deutlich zu erkennen: Die kühlere Luft fließt zum Monatsende herein.

Gibt es Regen und wenn ja, ausreichend?

Regen wird es überall mal geben, doch dieser reicht nicht aus. Bis in den November hinein sind sich alle Wettermodelle einig. Wir erwarten insgesamt Schlappe Regenmengen von 1-5l. Die Dürre setzt sich also weiterhin fort.

Haben wir einen Rekord in Sachen Trockenheit?

Die Dürre aktuell über Deutschland (c)Unwetterzentrale

Ja! Seit den ersten Wetteraufzeichnungen war es schon lange nicht mehr so trocken wie in 2018. Dabei werden laut Medienberichten zufolge sogar die Schäden durch die Dürre in Milliarden Höhe geschätzt.

Kommt nun der Winter?

Nein, ganz so kalt wird es nicht. Was aber momentan passieren kann, und wo die Wettermodelle derzeit hin tendieren, ist ein Hauch von Winter zum Beginn des Novembers. Dabei werden einstellige Tageshöchsttemperaturen und nächtlicher „leichter“ Frost berechnet. Tagsüber kann es sogar den ein oder anderen Graupelschauer geben, lokal sind auch ein paar Flocken dabei. Nichts davon bleibt aber liegen, zumindest nicht im Flachland. Im höheren Bergland allerdings sollte man sich schon auf Schnee einstellen, der lokal auch liegen bleiben könnte. Hier sind sich die Wettermodelle allerdings noch nicht so ganz einig.

Wie lange bleibt die Wärme noch?

Derzeit schaut es wie o.g so aus, also würde spätestens zum Monatsende damit Schluss sein. Wie schon die Tage zuvor berichtet, wird sich die Großwetterlage nun nach und nach umstellen. Die Temperaturen gehen dabei auch nur langsam zurück, daher ist es auch ein längerer Prozess der Wetterumstellung.

Wann kann man mit dem ersten Schnee rechnen?

Schnee wird es in der Region nicht geben, dieser ist noch in weiter ferne. Auch wenn einige Wettermodelle mit dem kommenden Wetterwechsel Schnee im Gepäck haben – kommen wird davon höchstwahrscheinlich nichts, wenn doch, dann bleibt dieser nicht liegen und wird auch zugleich nicht die Menge sein! Vielleicht 2,3 Flocken und dann war’s das. So zumindest im Flachland. Im höheren Bergland sitzt wie o.g schon mehr drin.

Wie sehen die Temperaturverläufe aus?

Das Essamble zeigt, wie der Temperaturverlauf von statten gehen soll. Auch der wenige Niederschlag ist hier zu erkennen.

Die Temperaturen gehen nun schritt für schritt zurück, sodass wir zum Start in den November auf Höchstwerte von maximal 14 Grad und auf Tiefstwerte von Minimum 0 Grad kommen. Es wird ein wie schon o.g schleichender Wetterumschwung.

Also – Winterreifen drauf? Dicke Klamotten parat? Regenschirm bei Hand? Dann kann es ja losgehen!…..

Bildquellen: Wetterzentrale.de,UWZ.de

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