Gefahren für Autofahrer im Herbst!

Schlechte Sichtverhältnisse durch Nebel, Nieselregen oder tief stehende Sonne, Rutschpartien auf nassem Laub und plötzlich auftauchende Reifglätte – im Herbst lauern vielfältige Gefahren für Autofahrer. Besondere Vorsicht ist nicht nur beim Fahren angebracht, sondern auch bei der Ausrüstung des Autos.

Bei Nebel sollte man sofort den Fuß vom Gaspedal nehmen und den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vergrößern. Wenn die Sichtweite nur 100 Meter beträgt, darf man nicht schneller als 80 km/h fahren, bei 50 Metern höchstens 50 km/h. Als Orientierungshilfen dienen die Leitpfosten, die stets im Abstand von 50 Metern gesetzt sind.

Rechtzeitig im Oktober sollten Autofahrer auf Winterreifen umsatteln. Die Regel von O (Ostern) bis O (Oktober) gilt weiterhin.Bei Temperaturen unter sieben Grad haben Winterreifen eine bessere Haftung als Sommerreifen. Bei Glätte oder Schnee auf der Fahrbahn sind Winter- oder Ganzjahresreifen ohnehin Pflicht in Deutschland. Aufgrund der tückischen Straßenglätte im Herbst kommt es häufiger zu Unfällen, daher plant morgens etwas mehr Zeit ein. Generell sollte man bei Glätte den Fuß vom Gas nehmen. Ankommen statt umkommen lautet hier die Devise!

Die Frostgefahr nimmt im Herbst zu, sodass viele trotz des schönen Wetters früh morgens überrascht werden. Scheibenkratzen und Glätte gehören von nun an zur Tagesordnung. Sorgt morgens für freie Sicht, auch wenn das Freikratzen der Scheiben lästig ist. Wer sich nur ein Guckloch freischaufelt, den kann die Polizei mit einem Bußgeld von bis zu 35 Euro bestrafen! Lasst morgens euer Auto nicht erst warmlaufen! Auch dafür kann es Bußgelder geben. Die Batterie muss im Winter schwere Arbeit leisten. Also quält diese nicht unnötig, sondern schaltet alle Stromverbraucher aus, die ihr nicht unbedingt benötigen.

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